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Die Heimkehle liegt am westlichen Abhang des
Thyratales, ca. 1,5 km vom Ort Uftrungen entfernt.
Mit einer Gesamtlänge von 2000 m, wovon 750 m für Touristen
begehbar sind, ist sie einer der größten Karsthöhlen
Deutschlands.
Im Jahre 1920 erfolgte die touristische Erschließung der Höhle.
Während des 2. Weltkrieges befanden sich ab 1944 unterirdische
Produktionsanlagen für die Junkers-Werke Dessau in der Höhle.
Die Heimkehle gehörte nun zu den Außenlagern des KZ Dora. Nach
Kriegsende wurden die Produktionsanlagen gesprengt, dabei wurden
die künstlichen Höhleneingänge zerstört. Erst 1954 wurde die
Höhle wieder für den Tourismus geöffnet.
Der unterirdische Rundgang ist 750 m lang. Von der Herzyniahalle
gelangt man zum Fuße der Trümmerhalde des riesigen
Natureinganges u. dem Heimensee. Die nun zu durchwandernden enge
Gänge erweitern sich zur 6 m hohen Thyrahalle. Vom tiefen,
kristallklaren Thyrasee verläuft der Weg durch den Riesentunnel
zum 22 m hohen Großen Dom. Hier bildet eine eindrucksvolle
Lasershow den Höhepunkt der Führung. Durch den Riegelgang
erreicht man den Kleinen Dom, in dem sich eine Gedenkstätte für
die hier im Krieg beschäftigten KZ-Häftlinge befindet. Der
Rundgang endet im Niedrigen Saal wo man sich eine Ausstellung
über die Höhle anschauen kann. Durch den Ausgangsstollen kehrt
man wieder an das Tageslicht zurück.
[aus Prospekt der Gemeinde Uftrungen] |
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www.hoehle-heimkehle.de
Heimkehle über Google Maps
Den folgenden Bericht über einen etwas
außergewöhnlichen Besuch der Heimkehle schickte mir ein Journalist aus
Thüringen:
Hallo Herr Mathias,
hier nun meine bescheidene Info
zum Thema Heimkehle.
Nach der Wende suchte ein gewisser Norman Scott aus
den USA in verschiedenen Untergrundobjekten nach verschollenem Gut der
Nazis und einige Objekte selbst, wie z.B. im thüring. Jonastal. Der
windige Ami und seine Fa. Global Exploration fand natürlich nichts und
hinterließ nur offene Rechnungen in Germanien.
Eines seiner "Objekte der Begierde" war die Heimkehle. Hier forschte man
mit hochmoderner Technik nach unbekannten Systemen, weil man darin
Einlagerungen der Nazis vermutet(e) - umsonst. Die Höhle hütete ihre
Geheimnisse. Zumindest sie diente nicht der sensationslüsternen wie
unqualifizierten Vermarktung und persönlichen Bereicherung Mr. Scotts.
Ein kleiner Schleier des Geheimnisses der Heimkehle lüftetet sich für
mich und einige andere Personen im Jahr 1974. Damals hatte ich das
Glück, die der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereiche der Höhle mit
einer Fachgruppe des ehem. Kulturbundes zu befahren.
Unser Führer hatte sehr genaue Kenntnisse über die unterird. Systeme. Es
war, wie gesagt, in sonst unzugänglichen Bereichen. Wir gingen etliche
stollenartige Gänge entlang, durchquerten wohl auch größere Räume. Und
schon tief im Berg dann, drangen wir in einen Stollen ein, der scheinbar
plötzlich als Blindstollen endete. Wir standen jedenfalls vor einer Wand
und die Decke hing schon sehr niedrig über unseren Helmen. Laute Rufe
drangen zu unserem Führer. Doch der lachte nur. "Nein, schaut nur genau
hin, es geht doch weiter. Das ist eines der Geheimnisse der Heimkehle,
das ich euch jetzt zeigen will.. "Und tatsächlich, der Mann hatte Recht.
Man mußte sich nur genau umschauen. Ganz unten am Boden, es war
die rechte Gangwand in unserer Laufrichtung, zeigte sich erst im Licht
der Karbidlampen ein so schmaler wie dunkler Spalt dicht über dem Boden.
Den konnte man wirklich glatt übersehen. (Einige Schaufeln des zähen
roten Höhlenlehms und er wäre spurlos verschwunden...) "Da unten geht's
weiter", so unser Führer. Wer Platzangst hätte, sollte am Ort bleiben.
Schließlich ließen sich alle auf den Boden nieder und wir robbten
wirklich absolut bäuchlings durch einen so schmalen wie engen Gang, wenn
man den überhaupt als Gang hätte bezeichnen können. Und das alles
mittenmang im fetten Höhlenlehm. Wir sahen später schlichtweg aus wie
die Schw... Die Mühe erstreckte sich etwa über 20-30 Meter. Da endete
der Kriechgang so plötzlich, wie er begonnen hatte. Wir kamen (auch
wieder dicht am Boden) in einer großen Halle heraus. Hier war es
stockdunkel. Selbst unserer Lampen vermochten nicht die gesamte
Ausdehnung zu erfassen. Die relativ hohe Decke wurde durch etliche
offenbar stehengelassene dicke Stützpfeiler gehalten. Wir befanden uns
sehr tief im Berg. Hier stießen wir auf dunkle, bizarre Schrotthaufen(?)
an den Wänden, Reste von Gleisen, wenn ich mich erinnere und andere
Dinge (maschinenähnlich, usw.). Die Schrotthaufen nenne ich jetzt mal
so, ich weiß nicht, was es wirklich war. "Das ist alles noch von Adolf",
flüsterte unser Führer bei dem gespenstischen Anblick verhalten. "Das
weiß fast niemand. Wir wollen wieder gehen, und fast bloß nichts an,
Jungs!" Kurze Zeit später verschwanden wir wieder in dem schmalen Tunnel
durch den wir gekommen waren, und die große Grotte mit ihren
unheimlichen Hinterlassenschaften blieb in der Finsternis des Berges
zurück. Damals war der Vorfall bald vergessen.
Heute erscheint mir dies natürlich in einem ganz anderem Bild. Offenbar
drangen wir damals in ein geheimes System ein, dass sonst nirgendwo
beschrieben, aufgezeichnet oder anderweitig bekannt ist/war. Die große
Grotte musste künstlich angelegt worden sein. Der schmale Zugang, in dem
ein dicker Mensch unweigerlich stecken bliebe, bleibt ein Rätsel. Ich
vermutete, da wurde zumindest nachgeholfen. Die Grotte dahinter hatte
damals keinen anderen Aus-/Eingang mehr. Zu den Dingen, die sich
vorzugsweise an den Wänden des geheimnisvollen Höhlenraumes befanden,
kann ich leider keine eindeutige Aussage mehr treffen. Es waren
jedenfalls techn. Einrichtungen, kastenartige Gebilde und vieles andere
mehr. Jedenfalls sahen wir nicht die Rümpfe oder Segmente von Raketen,
denn daran würde ich mich auf jeden Fall erinnern. Alles machte einen
schon sehr lädierten Eindruck. Wir haben nur kurz an einer Höhlenwand
geschaut und mussten dann bald wieder hinaus. Was sich vielleicht noch
in anderen Abschnitten der Grotte befand, darüber kann ich somit leider
nichts sagen.
Herr Mathias, wenn sie Interesse haben, können Sie
diesen Text mit auf Ihre (Heimkehle-) Seite stellen. Ich verbürge mich
für die Realität des Geschilderten. Ich weiß selbst zu genau, dass man
mit solchen Infos nicht flunkert.
Mit besten Grüßen
w.w.ziegler
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